Dienstag, 3. Juli 2012
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""Hat Angela Merkel dem Ende des Nationalstaats zugestimmt?"

"Die gewählten Regierungen haben weiterhin Bestand, aber sie können kaum noch etwas Wesentliches entscheiden.

Ihnen bleibt nur sparen, um den Schuldentilgungspakt einzuhalten, und noch mehr sparen, um ihn trotz der Rettungsmilliarden, die sie aufbringen müssen, einzuhalten.

Nicht nur die Währung, auch die Lebensadern einer modernen Geldwirtschaft, der Geldkreislauf, mit den Banken als Herz, sind ihrem Einfluss entzogen.

Der Chefvolkswirt von Morgan Stanley schreibt, es habe nur Gewinner in Brüssel gegeben. Das stimmt für die großen Banken. Unicredit-Aktien stiegen um 14 Prozent, Intesa Sanpaolo um neun, Deutsche Bank und Commerzbank um sechs Prozent."

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/stimmt-es-dass-hat-angela-merkel-dem-ende-des-nationalstaats-zugestimmt/6825302.html


" Die Vergemeinschaftung der Staatsschulden begann vor gut zwei Jahren und hat sich längst verselbständigt.

Auch wenn sie gegen die „No-Bailout“-Klausel verstößt, steht der Regelbruch nicht mehr zur Disposition.
Es gilt die normative Kraft des Faktischen.

Klare Regeln fehlen oder werden nicht beachtet, entschieden wird im Einzelfall. Eine Analyse. "

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schuldenkrise-europa-ohne-regeln-11807771.html

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