Dienstag, 1. November 2011
ein wirklich guter Kommentar:
"Wer das Volk fragt, wird zur Bedrohung Europas. Das ist die Botschaft der Märkte und seit vierundzwanzig Stunden auch der Politik. Wir erleben den Kurssturz des Republikanischen. .................
Es ist das Schauspiel einer Degeneration jener Werte und Überzeugungen, die einst in der Idee Europas verkörpert schienen.
................
Worin liegt die Zumutung? Dass der griechische Ministerpräsident die Schicksalsfrage seines Volkes diesem selben Volk vorlegt. Darauf reagieren der angeblich vorbildlich sparsame Bundesbürger und seine Politiker mit Panik - aber nur deshalb, weil die Finanzmärkte mit Panik reagieren. Sie alle haben sich zu Gefangenen der Vorwegnahme von Erwartungen gemacht, die an den Finanzmärkten gehegt werden. Man schaue sich an, wo wir hingekommen sind: Worte wie die von Papandreou können jetzt als gemeingefährlich gelten.

Es wird immer klarer, dass das, was Europa im Augenblick erlebt, keine Episode ist, sondern ein Machtkampf zwischen dem Primat des Ökonomischen und dem Primat des Politischen. Schon hat das Politische massiv an Boden verloren, was man daran erkennt, dass alle politischen Begriffe, die mit dem geeinten Europa verbunden waren, im Wind zerstoben sind, wie Asche..............................."

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-griechische-weg-demokratie-ist-ramsch-11514358.html

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danke, Herr Papandreou!
Es kann kein Demokrat einen Bürgerkrieg in kauf nehmen, um eine Währung zu "retten" auf dem Rücken der Bevölkerung.

Es bleibt die Frage, wie die "Eliten" weltweit versuchen werden, dieses Referendum zu verhindern.

es geht um:

DEMOKRATIE - versus - FINANZDIKTATUR

Da inzwischen so viel geredet wurde und gerechnet wurde über eine geordnete Insolvenz Griechenlands,
sollte es kein Problem sein, dieses als mögliches Szenario in einem Zeitrahmen von 3-4 Monaten zu planen.

Pikant dabei ist, dass die Euro- Retterei genau in diesem Zeitrahmen erstmal eine Zwangspause einlegen muss, in dem die USA wiedermal vor der Pleite steht.

Währungskrieg- der nächste Akt

Und , das allerbeste an der Geschichte ist, dass sich jetzt viele Menschen, eventuell auch Politiker ;) ,

Gedanken über Demokratie an sich, Basisdemokratie insbesondere Gedanken machen.

Das läßt mich hoffen, dass der unsägliche ESM mit seinen undemokratischen Bestimmungen endgültig vom Tisch ist!

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die medialen Reaktionen sind spannend
von :

"Papandreou riskiert eine globale Finanzschmelze"

http://www.welt.de/finanzen/article13691823/Papandreou-riskiert-eine-globale-Finanzschmelze.html

bis zu:

"Bravo, Herr Papandreou!"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,795189,00.html

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jetzt haben wir:
den Kampf

DEMOKRATIE - versus - FINANZSYSTEM

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Europa zittert im Demokratieschock?! - lol
Ich könnte mich amüsieren-

die Politiker halten sich seltsam bedeckt,

die "Märkte" reagieren mit Verkäufen von Bankaktien....

Ich denke , genau das wollten Merkel, Ackermann und CO verhindern.......

Man darf gespannt sein, wie die "Eliten" der Welt versuchen werden, dieses Referendum zu verhindern

meine Hoffnung:
eine Währungsumstellung im Euro- Raum wird Bürgerkriege und weitere Verarmung der Bevölkerung verhindern-
und eine Möglichkeit für Basisdemokratie auch hier schaffen.

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Das Volk soll über Sparauflagen abstimmen //1.11.2011
ja, so was,
gibt es tatsäch noch Demokratie?

Zeigt die "Wiege der Demonkratie" dem Rest Europas, worauf es ankommt?

Oder ist das ganze ein Machtspiel?

- ich war überrascht, dass die griechische Opposition sich erst mal sehr skeptisch zeigt, nicht nur, weil es eventuell verfassungsrechtliche Probleme gibt.

Jedenfalls ist die Überraschung gelungen und ich wünschen den Griechen, dass sie abstimmen dürfen.

"Wir haben nichts, wir zahlen nichts, wir haben keine Angst",
hieß es ... bei den griechischen Demonstrationen

http://www.tagesschau.de/ausland/griechenland1574.html

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